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Easter Eggs


78 replies to this topic

epitaechisma #61 Posted 21 June 2016 - 10:51 PM

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@Piggie10000 - Zu oben, ich finde es auch nicht schlimm, dass du mal einen kleinen Fehler im Post hast. Autokorrektur kann immer mal passieren. Passiert mir auch. Gibt dennoch einen Edit-Button und bei einem Einzeiler ist es auch nicht so schwer so einen Fehler zu entdecken. Klar, Zeitverschwendung. Versteht man doch auch so (ich in obigem Fall übrigens nicht :bajan:). Meinetwegen. Dennoch zeugt es von einer gewissen Achtlosigkeit und Gleichgültigkeit gegenüber dir selbst, deiner Sprache, deinen Adressaten und diesem Forum. Wenn du nicht mal Zeit hast, eine Zeile noch mal zu lesen und zwei Buttons zu klicken (um deinen Post leicht verständlich zu machen), stellt sich die Frage, ob es dir überhaupt irgendetwas bedeutet hier zu schreiben und etwas von dir zu geben. Wenn das alles schon zu viel Arbeit ist, kannst du dir die Arbeit mit dem Posten an sich doch gleich mit sparen, oder? Darauf wollte cos hinaus. Das heißt nicht, dass er (oder ich) dich hier rausekeln wollen. Im Gegenteil. Ich finde diesen Thread hier zum Beispiel ganz spannend, da ich solche Eastereggs von allein eher nicht entdecke. Ist von daher nur ein Denkanstoß.

 

 

View PostSowjetSoldierWW2, on 13 June 2016 - 03:21 PM, said:

warum ihr habt Problem mit dem Rechtschreibung? solange kapiert jemand was ich meine, ist doch alles gut, oder nicht? Wenn man sich vieleicht vertippt, oder verschreibt ist es doch nicht schlimm! Die Hauptsache ist doch das ''andere'' verstehen was gemeint ist, da kann Rechtsschreibung nicht der beste sain um zu verstehen was in Satz steht. Also, muss das wirklich sein? Natürlich leben wir hier in DEUTSCHLAND wo alles immer Perfekt sein muss, aber solange man es versteht (wie die ersten 2 Sätze ) ist doch alles in Ordnung! Oder gibt es wirklich abbartig negative Dinge die sonst passieren?

 

Tja, was haben wir für ein Problem? Schwer zu sagen.

Ein Problem jedenfalls ist, dass einige Leute sich mit deiner kruden Definition von Sprache nicht zufriedengeben wollen.

 

Sprache als purer Sklave der stumpfen Informationsübermittlung. Einzig relevantes Kriterium: Kann man es (mit einigem Nachdenken) noch verstehen? Wenn ja, gut! Kein Problem.

 

Diese Ansicht teile ich nicht. Vor allem, da sie unlogisch und unsinnig ist. Sprache ist eine der großartigsten Erfindungen der Menschheit. Eigentlich sogar die Erfindung aller Erfindungen. Ohne die Erfindung der Sprache nämlich, wäre es sehr schwierig, wenn nicht gar unmöglich weitere Erfindungen und Entdeckungen zu machen (jedenfalls sobald eine gewisse Komplexität erreicht wird). Ich bin sicher, dass sprachlose Wesen niemals ein Verständnis für derart komplexe und intuitiv nur schwierig zu greifende Gesetzmäßigkeiten unseres Universums wie die Relativität von Raum und Zeit hätten entwickeln können. Dazu bedarf es vorangegangener Entdeckungen und Beobachtungen, Ideen und Theorien etc., die den Geist der Entdecker befruchten und die, um von ebendiesen aus folgenden Generationen Stammenden genutzt werden zu können, tradiert werden müssen. Diese Überlieferung kann – soweit ich es mir vorstellen kann – nur über (eine Form von) Sprache (wie auch immer diese aussehen mag) geschehen. Dabei müssen verschiedene Anforderungen an die Sprache gestellt werden: Sie muss ...

 

 

1) ... relativ einfach zu erlernen und möglichst einfach zu benutzen sein.

2) ... möglichst einfach und schnell zu verstehen sein.

3) ... den Benutzer ermächtigen, möglichst viel Information in möglichst kurzer Zeit (komprimiert) zu übermitteln, ohne dabei die für die Anforderungen 1) und 2) benötigte Schlichtheit aufzugeben.

4) ... geeignet sein selbst komplexe Sachverhalte auszudrücken und das Teilen derselben ermöglichen.

5) ... auf einem gemeinsamen Wissensschatz der Benutzer beruhen und somit starr, eindeutig und sicher sein (zur Vermeidung von Missverständnissen und Übertragungsfehlern).

6) ... auf Anforderung 5) aufbauend, in der Handhabung formbar und flexibel bleiben, um neue Dinge/Entdeckungen/Gedanken ausdrücken zu können und/oder mehrdeutig zu werden (Raum für Andeutungen, Metaphern, "Beschreibungen" des Unbeschreiblichen bieten)

7) ... alle hier aufgelisteten Anforderungen gleichzeitig erfüllen. Die Wichtigkeit der einzelnen Anforderungen muss abgewogen werden; Wichtigere dürfen weniger wichtige einschränken, aber niemals ganz aufheben.

 

Ja, die Anforderungen hab ich mir grad selbst aus den Fingern gesogen. Kann sein, dass ich etwas vergessen habe.

 

Aus den oben aufgelisteten Anforderungen ergibt sich die Struktur der Sprache. Diese haben sie (zum Teil) geformt, auch wenn man sich in der Sprachtheorie immer noch sehr uneinig ist, wie genau die Sprache entstanden/entdeckt worden/entwickelt worden ist. Darum geht es auch nicht.

 

Was aber klar ist, ist, dass so ziemlich jede Sprache (mehr oder minder) nach Regeln aufgebaut ist. Diese Regeln sind der oben erwähnte gemeinsame Wissensschatz aller Benutzer. Ohne sie, wäre die Sprache weder leicht zu erlernen, noch leicht zu benutzen und schon gar nicht verständlich. Anforderungen 1)-4) könnten nicht oder nur sehr unzureichend erfüllt werden. Ergo wäre die Sprache sinnlos, da sie nicht zur Verständigung sondern zum Unverständnis führte.

Ob nun die Regeln gar nicht vorhanden sind oder nur nicht angewandt werden, ist in der Konsequenz das Gleiche. Je weniger Regeln beachtet werden, desto unzureichender können die obigen Anforderungen erfüllt werden, desto sinnloser wird die Konversation.

 

Nach Anforderung 6) können (und müssen) diese Regeln natürlich geändert werden, idealerweise aber nur, wenn die Sprache durch die Regeländerungen (die im Übrigen Zeit brauchen, bis sie sich durchsetzen und ins gemeinsame Wissen eingehen oder wieder in der Versenkung verschwinden) allen Anforderungen (oder zumindest einigen) besser gerecht werden kann. Dies passiert leider nicht immer und so finden auch unsinnige Dinge Einzug in die Sprache. Die Mode spielt eine Rolle. Sprache ist eben nicht nur logisch.

 

 

Weg von den Regeln und der Logik, Sprache ist auch so faszinierend und – trotz all ihrer Makel – eine geniale Erfindung. Sie bietet jedem Menschen, der sie beherrscht, die Möglichkeit sich auszudrücken und auch in die Köpfe und Seelen anderer zu linsen. Ins Abstrakte abzuschweifen. In die Kunst. Sprache um der Sprache willen. Zum Beispiel in Literatur, Film oder Theater. Und sie ist eines der wenigen Mittel zur Kommunikation und zum Ausleben der sozialen Natur des Menschen. 

 

Aus all den genannten und übergangenen Gründen gebührt ihr, wenigstens meiner Auffassung nach, eine gewisse Achtung und Sorgfalt. Denn es ist ihre Logik, Unberechenbarkeit, Vielseitigkeit und Wandlungfähigkeit, die ihre Schönheit ausmacht.

Und deshalb sollten wir alle mehr Acht auf sie geben. Denn was sind wir ohne sie?

 

Zur Beantwortung deiner Frage: Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik sind Teil der Sprache. Die fallen unter die Kategorie "Regeln" und helfen die obigen Anforderungen möglichst gut zu erfüllen. Außerdem machen sie die Schönheit einer Sprache aus und prägen diese. Von daher sollte man sie nicht vernachlässigen, denn ja, die Langzeitfolgen können tatsächlich (sehr) negativ sein.

 

Einen schönen Abend euch und Glückwunsch an alle, die sich sowas in einem Gamingforum durchlesen :P. Ich möchte enden mit den Worten des berühmten Anonymus von Weißnich:

 

„Liebe Menschen, ich will ja nicht nuttig klingen, aber ihr alle dürft mich gern benutzen! Gruß, eure Grammatik!”

 


Edited by epitaechisma, 24 June 2016 - 03:57 PM.

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Cos80 #62 Posted 21 June 2016 - 11:07 PM

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Leck. Jetzt bin ich platt, Epi. 

Richtig geile Nummer. Zwar wahrscheinlich nur für einen geringen Prozentsatz hier drin in seiner Tiefe geistig oder willentlich erfassbar, aber geile Nummer. 

Chapeau!



T1G3R_A55 #63 Posted 22 June 2016 - 06:53 AM

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View Postepitaechisma, on 22 June 2016 - 12:51 AM, said:

@Piggie10000 - Zu oben, ich finde es auch nicht schlimm, dass du mal einen kleinen Fehler im Post hast. Autokorrektur kann immer mal passieren. Passiert mir auch. Gibt dennoch einen Edit-Button und bei einem Einzeiler ist es auch nicht so schwer so einen Fehler zu entdecken. Klar, Zeitverschwendung. Versteht man doch auch so (ich in obigem Fall übrigens nicht :bajan:). Meinetwegen. Dennoch zeugt es von einer gewissen Achtlosigkeit und Gleichgültigkeit gegenüber dir selbst, deiner Sprache, deinen Adressaten und diesem Forum. Wenn du nicht mal Zeit hast, eine Zeile noch mal zu lesen und zwei Buttons zu klicken (um deinen Post leicht verständlich zu machen), stellt sich die Frage, ob es dir überhaupt irgendetwas bedeutet hier zu schreiben und etwas von dir zu geben. Wenn das alles schon zu viel Arbeit ist, kannst du dir die Arbeit mit dem Posten an sich doch gleich mit sparen, oder? Darauf wollte cos hinaus. Das heißt nicht, dass er (oder ich) dich hier rausekeln wollen. Im Gegenteil. Ich finde diesen Thread hier zum Beispiel ganz spannend, da ich solche Eastereggs von allein eher nicht entdecke. Ist von daher nur ein Denkanstoß.

 

 

 

Tja, was haben wir für ein Problem? Schwer zu sagen.

Ein Problem jedenfalls ist, dass einige Leute sich mit deiner kruden Definition von Sprache nicht zufriedengeben wollen.

 

Sprache als purer Sklave der stumpfen Informationsübermittlung. Einzig relevantes Kriterium: Kann man es (mit einigem Nachdenken) noch verstehen? Wenn ja, gut! Kein Problem.

 

Diese Ansicht teile ich nicht. Vor allem, da sie unlogisch und unsinnig ist. Sprache ist eine der großartigsten Erfindungen der Menschheit. Eigentlich sogar die Erfindung aller Erfindungen. Ohne die Erfindung der Sprache nämlich, wäre es sehr schwierig, wenn nicht gar unmöglich weitere Erfindungen und Entdeckungen zu machen (jedenfalls sobald eine gewisse Komplexität erreicht wird). Ich bin sicher, dass sprachlose Wesen niemals ein Verständnis für derart komplexe und intuitiv nur schwierig zu greifende Gesetzmäßigkeiten unseres Universums wie die Relativität von Raum und Zeit hätten entwickeln können. Dazu bedarf es vorangegangener Entdeckungen und Beobachtungen, Ideen und Theorien etc., die den Geist der Entdecker befruchten und die, um von ebendiesen aus folgenden Generationen Stammenden genutzt werden zu können, tradiert werden müssen. Diese Überlieferung kann – soweit ich es mir vorstellen kann – nur über (eine Form von) Sprache (wie auch immer diese auch aussehen mag) geschehen. Dabei müssen verschiedene Anforderungen an die Sprache gestellt werden: Sie muss ...

 

 

1) ... relativ einfach zu erlernen und möglichst einfach zu benutzen sein.

2) ... möglichst einfach und schnell zu verstehen sein.

3) ... den Benutzer ermächtigen, möglichst viel Information in möglichst kurzer Zeit (komprimiert) zu übermitteln, ohne dabei die für die Anforderungen 1) und 2) benötigte Schlichtheit aufzugeben.

4) ... geeignet sein, um selbst komplexe Sachverhalte auszudrücken und das Teilen derselben zu ermöglichen.

5) ... auf einem gemeinsamen Wissensschatz der Benutzer beruhen und somit starr, eindeutig und sicher sein (zur Vermeidung von Missverständnissen und Übertragungsfehlern).

6) ... auf Anforderung 5) aufbauend, in der Handhabung formbar und flexibel bleiben, um neue Dinge/Entdeckungen/Gedanken ausdrücken zu können und/oder mehrdeutig zu werden (Raum für Andeutungen, Metaphern, "Beschreibungen" des Unbeschreiblichen bieten)

7) ... alle hier aufgelisteten Anforderungengleichzeitig erfüllen. Die Wichtigkeit der einzelnen Anforderungen muss abgewogen werden; Wichtigere dürfen weniger wichtige einschränken, aber niemals ganz aufheben.

 

Ja, die Anforderungen hab ich mir grad selbst aus den Fingern gesogen. Kann sein, dass ich etwas vergessen habe.

 

Aus den oben aufgelisteten Anforderungen ergibt sich die Struktur der Sprache. Diese haben sie (zum Teil) geformt, auch wenn man sich in der Sprachtheorie immer noch sehr uneinig ist, wie genau die Sprache entstanden/entdeckt worden/entwickelt worden ist. Darum geht es auch nicht.

 

Was aber klar ist, ist, dass so ziemlich jede Sprache (mehr oder minder) nach Regeln aufgebaut ist. Diese Regeln sind der oben erwähnte gemeinsame Wissensschatz aller Benutzer. Ohne sie, wäre die Sprache weder leicht zu erlernen, noch leicht zu benutzen und schon gar nicht verständlich. Anforderungen 1)-4) könnten nicht oder nur sehr unzureichend erfüllt werden. Ergo wäre die Sprache sinnlos, da sie nicht zur Verständigung sondern zum Unverständnis führte.

Ob nun die Regeln gar nicht vorhanden sind oder nur nicht angewandt werden, ist in der Konsequenz das Gleiche. Je weniger Regeln beachtet werden, desto unzureichender können die obigen Anforderungen erfüllt werden, desto sinnloser wird die Konversation.

 

Nach Anforderung 6) können (und müssen) diese Regeln natürlich geändert werden, idealerweise aber nur, wenn die Sprache durch die Regeländerungen (die im Übrigen Zeit brauchen, bis sie sich durchsetzen und ins gemeinsame Wissen eingehen oder wieder in der Versenkung verschwinden) allen Anforderungen (oder zumindest einigen) besser gerecht werden kann. Dies passiert leider nicht immer und so finden auch unsinnige Dinge Einzug in die Sprache. Die Mode spielt eine Rolle. Sprache ist eben nicht nur logisch.

 

 

Weg von den Regeln und der Logik, Sprache ist auch so faszinierend und – trotz all ihrer Makel – eine geniale Erfindung. Sie bietet jedem Menschen, der sie beherrscht, die Möglichkeit sich auszudrücken und auch in die Köpfe und Seelen anderer zu linsen. Ins Abstrakte abzuschweifen. In die Kunst. Sprache um der Sprache willen. Zum Beispiel in Literatur, Film oder Theater. Und sie ist eines der wenigen Mittel zur Kommunikation und zum Ausleben der sozialen Natur des Menschen. 

 

Aus all den genannten und übergangenen Gründen gebührt ihr, wenigstens meiner Auffassung nach, eine gewisse Achtung und Sorgfalt. Denn es ist sind ihre Logik, ihre Unberechenbarkeit, ihre Vielseitigkeit und Wandlungfähigkeit, die ihre Schönheit ausmachen.

Und deshalb sollten wir alle mehr Acht auf sie geben. Denn was sind wir ohne sie?

 

Zur Beantwortung deiner Frage: Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik sind Teil der Sprache. Die fallen unter die Kategorie "Regeln" und helfen die obigen Anforderungen möglichst gut zu erfüllen. Außerdem machen sie die Schönheit einer Sprache aus und prägen diese. Von daher sollte man sie nicht vernachlässigen, denn ja, die Langzeitfolgen können tatsächlich (sehr) negativ sein.

 

Einen schönen Abend euch und Glückwunsch an alle, die sich sowas in einem Gamingforum durchlesen :P. Ich möchte enden mit den Worten des berühmten Anonymus von Weißnich:

 

„Liebe Menschen, ich will ja nicht nuttig klingen, aber ihr alle dürft mich gern benutzen! Gruß, eure Grammatik!”

 

 

Kleinere Korrekturvorschläge nach schnellem Überfliegen - keine Garantie auf Richtigkeit und Vollständigkeit. :P


Edited by T1G3R_A55, 22 June 2016 - 07:06 AM.


Griesa #64 Posted 22 June 2016 - 06:58 AM

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Wie ich bereits einmal forderte:

Epi for President!!


 




old_school72 #65 Posted 22 June 2016 - 09:11 AM

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@Tiger: Du Korinthe...

@ Epi: bin immer wieder sprachlos bei deinen Posts...



 


imac_mike #66 Posted 22 June 2016 - 11:27 AM

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Genial Epi! :medal:

Es ist nicht das Wissen, sondern das Lernen,

nicht das Besitzen, sondern das Erwerben,

nicht das Dasein, sondern das Hinkommen,

was den größten Genuss gewährt.               Carl Friedrich Gauß


Piggie10000 #67 Posted 23 June 2016 - 09:40 PM

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View Postepitaechisma, on 21 June 2016 - 10:51 PM, said:

@Piggie10000 - Zu oben, ich finde es auch nicht schlimm, dass du mal einen kleinen Fehler im Post hast. Autokorrektur kann immer mal passieren. Passiert mir auch. Gibt dennoch einen Edit-Button und bei einem Einzeiler ist es auch nicht so schwer so einen Fehler zu entdecken. Klar, Zeitverschwendung. Versteht man doch auch so (ich in obigem Fall übrigens nicht :bajan:). Meinetwegen. Dennoch zeugt es von einer gewissen Achtlosigkeit und Gleichgültigkeit gegenüber dir selbst, deiner Sprache, deinen Adressaten und diesem Forum. Wenn du nicht mal Zeit hast, eine Zeile noch mal zu lesen und zwei Buttons zu klicken (um deinen Post leicht verständlich zu machen), stellt sich die Frage, ob es dir überhaupt irgendetwas bedeutet hier zu schreiben und etwas von dir zu geben. Wenn das alles schon zu viel Arbeit ist, kannst du dir die Arbeit mit dem Posten an sich doch gleich mit sparen, oder? Darauf wollte cos hinaus. Das heißt nicht, dass er (oder ich) dich hier rausekeln wollen. Im Gegenteil. Ich finde diesen Thread hier zum Beispiel ganz spannend, da ich solche Eastereggs von allein eher nicht entdecke. Ist von daher nur ein Denkanstoß.

 

 

 

Tja, was haben wir für ein Problem? Schwer zu sagen.

Ein Problem jedenfalls ist, dass einige Leute sich mit deiner kruden Definition von Sprache nicht zufriedengeben wollen.

 

Sprache als purer Sklave der stumpfen Informationsübermittlung. Einzig relevantes Kriterium: Kann man es (mit einigem Nachdenken) noch verstehen? Wenn ja, gut! Kein Problem.

 

Diese Ansicht teile ich nicht. Vor allem, da sie unlogisch und unsinnig ist. Sprache ist eine der großartigsten Erfindungen der Menschheit. Eigentlich sogar die Erfindung aller Erfindungen. Ohne die Erfindung der Sprache nämlich, wäre es sehr schwierig, wenn nicht gar unmöglich weitere Erfindungen und Entdeckungen zu machen (jedenfalls sobald eine gewisse Komplexität erreicht wird). Ich bin sicher, dass sprachlose Wesen niemals ein Verständnis für derart komplexe und intuitiv nur schwierig zu greifende Gesetzmäßigkeiten unseres Universums wie die Relativität von Raum und Zeit hätten entwickeln können. Dazu bedarf es vorangegangener Entdeckungen und Beobachtungen, Ideen und Theorien etc., die den Geist der Entdecker befruchten und die, um von ebendiesen aus folgenden Generationen Stammenden genutzt werden zu können, tradiert werden müssen. Diese Überlieferung kann – soweit ich es mir vorstellen kann – nur über (eine Form von) Sprache (wie auch immer diese auch aussehen mag) geschehen. Dabei müssen verschiedene Anforderungen an die Sprache gestellt werden: Sie muss ...

 

 

1) ... relativ einfach zu erlernen und möglichst einfach zu benutzen sein.

2) ... möglichst einfach und schnell zu verstehen sein.

3) ... den Benutzer ermächtigen, möglichst viel Information in möglichst kurzer Zeit (komprimiert) zu übermitteln, ohne dabei die für die Anforderungen 1) und 2) benötigte Schlichtheit aufzugeben.

4) ... geeignet sein, um selbst komplexe Sachverhalte auszudrücken und das Teilen derselben ermöglichen.

5) ... auf einem gemeinsamen Wissensschatz der Benutzer beruhen und somit starr, eindeutig und sicher sein (zur Vermeidung von Missverständnissen und Übertragungsfehlern).

6) ... auf Anforderung 5) aufbauend, in der Handhabung formbar und flexibel bleiben, um neue Dinge/Entdeckungen/Gedanken ausdrücken zu können und/oder mehrdeutig zu werden (Raum für Andeutungen, Metaphern, "Beschreibungen" des Unbeschreiblichen bieten)

7) ... alle hier aufgelisteten Anforderungen gleichzeitig erfüllen. Die Wichtigkeit der einzelnen Anforderungen muss abgewogen werden; Wichtigere dürfen weniger Wichtige einschränken, aber niemals ganz aufheben.

 

Ja, die Anforderungen hab ich mir grad selbst aus den Fingern gesogen. Kann sein, dass ich etwas vergessen habe.

 

Aus den oben aufgelisteten Anforderungen ergibt sich die Struktur der Sprache. Diese haben sie (zum Teil) geformt, auch wenn man sich in der Sprachtheorie immer noch sehr uneinig ist, wie genau die Sprache entstanden/entdeckt worden/entwickelt worden ist. Darum geht es auch nicht.

 

Was aber klar ist, ist, dass so ziemlich jede Sprache (mehr oder minder) nach Regeln aufgebaut ist. Diese Regeln sind der oben erwähnte gemeinsame Wissensschatz aller Benutzer. Ohne sie, wäre die Sprache weder leicht zu erlernen, noch leicht zu benutzen und schon gar nicht verständlich. Anforderungen 1)-4) könnten nicht oder nur sehr unzureichend erfüllt werden. Ergo wäre die Sprache sinnlos, da sie nicht zur Verständigung sondern zum Unverständnis führte.

Ob nun die Regeln gar nicht vorhanden sind oder nur nicht angewandt werden, ist in der Konsequenz das Gleiche. Je weniger Regeln beachtet werden, desto unzureichender können die obigen Anforderungen erfüllt werden, desto sinnloser wird die Konversation.

 

Nach Anforderung 6) können (und müssen) diese Regeln natürlich geändert werden, idealerweise aber nur, wenn die Sprache durch die Regeländerungen (die im Übrigen Zeit brauchen, bis sie sich durchsetzen und ins gemeinsame Wissen eingehen oder wieder in der Versenkung verschwinden) allen Anforderungen (oder zumindest einigen) besser gerecht werden kann. Dies passiert leider nicht immer und so finden auch unsinnige Dinge Einzug in die Sprache. Die Mode spielt eine Rolle. Sprache ist eben nicht nur logisch.

 

 

Weg von den Regeln und der Logik, Sprache ist auch so faszinierend und – trotz all ihrer Makel – eine geniale Erfindung. Sie bietet jedem Menschen, der sie beherrscht, die Möglichkeit sich auszudrücken und auch in die Köpfe und Seelen anderer zu linsen. Ins Abstrakte abzuschweifen. In die Kunst. Sprache um der Sprache willen. Zum Beispiel in Literatur, Film oder Theater. Und sie ist eines der wenigen Mittel zur Kommunikation und zum Ausleben der sozialen Natur des Menschen. 

 

Aus all den genannten und übergangenen Gründen gebührt ihr, wenigstens meiner Auffassung nach, eine gewisse Achtung und Sorgfalt. Denn es ist ihre Logik, ihre Unberechenbarkeit, ihre Vielseitigkeit und Wandlungfähigkeit, die ihre Schönheit ausmachen.

Und deshalb sollten wir alle mehr Acht auf sie geben. Denn was sind wir ohne sie?

 

Zur Beantwortung deiner Frage: Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik sind Teil der Sprache. Die fallen unter die Kategorie "Regeln" und helfen die obigen Anforderungen möglichst gut zu erfüllen. Außerdem machen sie die Schönheit einer Sprache aus und prägen diese. Von daher sollte man sie nicht vernachlässigen, denn ja, die Langzeitfolgen können tatsächlich (sehr) negativ sein.

 

Einen schönen Abend euch und Glückwunsch an alle, die sich sowas in einem Gamingforum durchlesen :P. Ich möchte enden mit den Worten des berühmten Anonymus von Weißnich:

 

„Liebe Menschen, ich will ja nicht nuttig klingen, aber ihr alle dürft mich gern benutzen! Gruß, eure Grammatik!”

 

 

der Edit Button ist mir nie aufgefallen um ehrlich sein XD bin am Tablet und hier ist er fastnunsichtbar XD 

Cos80 #68 Posted 23 June 2016 - 11:06 PM

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View PostPiggie10000, on 23 June 2016 - 10:40 PM, said:

 

der Edit Button ist mir nie aufgefallen um ehrlich sein XD bin am Tablet und hier ist er fastnunsichtbar XD 

 

Hat aber wohl nix an Deiner Einstellung geändert, was?

Wäre wieder nur ein Satz zum Korrigieren gewesen. 

Hast du epis post durchgelesen oder nur zitiert?



berater1979 #69 Posted 24 June 2016 - 05:44 PM

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Ich gebe auch mal kurz meinen Senf dazu, obwohl der nach dem Post von EPI wahrscheinlich erbärmlich klingt:

 

Man sollte die jeweilige Sprache auch deshalb vernünftig benutzen, weil diese sich (wie gerade aktuell geschieht) mit anderen Sprachen mischt (denglisch), ins Absurde abgleitet (Alda, Bro etc), verstümmelt wird (selbe Beispiele, Alda), unleserlich, respektive unverständlich wird (wie in den vorigen Post´s gesehen) und man schlussendlich, wie Epi anmerkte, rhetorisch bei weitem nicht mehr die Möglichkeiten hat, die die jeweilige Sprache bietet.

 

Zudem gibt man durch Sprache und Ausdrucksweise einen Eindruck seiner Intelligenz, rhetorischen Möglichkeiten und Schlagfertigkeit. Dies ist besonders in einem Medium wie dem Internet unumgänglich, da man hier nur durch geschriebenes mit seinem mitmenschen interagieren kann, es fehlen viele andere Möglichkeiten der Kommunikation wie Körpersprache, Mimik, Gestik, Tonfall, Lautstärke etc., was die Kommunikation hier schon schwierig genug macht und durch fehlende Rechtschreibung und Grammatik noch zusätzlich erschwert wird.

 

Das ganze kurz und prägnant zusammengefasst: Wer die Sprache (in Foren und auch anderswo) nachlässig nutzt, ist entweder: Dumm, Faul, ignorant, fahrlässig, nachlässig oder einfach nicht fähig, weiter als von zwölf bis mittag zu denken. Ihr dürft Euch nun gern aussuchen, was davon auf denjenigen zutrifft. 


 

Mein Youtube-Kanal mit Tutorials: https://www.youtube....Bj40PsE9-vXdZiA


SowjetSoldierWW2 #70 Posted 29 June 2016 - 12:34 PM

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soll das etwa ein neues Zukünftiges Feature für Update 3.0 sein ? :ohmy:

Das UFO kam vollkommen unerwartet, ich hatte es erst am seltsamen Geräusch bemerkt das irgendwas anders war, ich drehte mich zur Seite und sah es dann alleine schon am Rand..... soll das ein Easter Egg sein das ich nicht verstehe?:confused:


Edited by SowjetSoldierWW2, 29 June 2016 - 12:41 PM.

                              

                                                                 GuP Der Film BT-42 Scene


petermania #71 Posted 29 June 2016 - 12:59 PM

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könnte wegen des neuen Films Independence Day 2 sein

 


Piggie10000 #72 Posted 27 August 2016 - 04:32 PM

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Wieder ein kleines Easter Egg. Bei der neuen Karte (Weinberg?) kann man auf dem Dach eines Hauses eine Pizza finden :D

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SowjetSoldierWW2 #73 Posted 27 August 2016 - 04:59 PM

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joa, kenn ich zwar schon (ist auch irgendwie unsinnig) aber du hast es jetzt hier reingestellt

                              

                                                                 GuP Der Film BT-42 Scene


Piggie10000 #74 Posted 27 August 2016 - 10:15 PM

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View PostSowjetSoldierWW2, on 27 August 2016 - 04:59 PM, said:

joa, kenn ich zwar schon (ist auch irgendwie unsinnig) aber du hast es jetzt hier reingestellt

 

Ich stelle alles an Easter Eggs hier rein. Ungeachtet ob es groß oder klein ist oder ob es schon der Großteil gesehen hat

Piggie10000 #75 Posted 27 August 2016 - 10:18 PM

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Ein zweiter Sturmtiger! Zu finden auf Weinberge. Geht zu den Ruinen bei dem Bach und seht zur Brücke außerhalb der Map :) 

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Piggie10000 #76 Posted 10 September 2016 - 09:45 AM

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2 neue easter eggs! ^^

 

Bei "Schwarzes Gold" gibt es an einer Wand einen Knopf. Schießt ihr da Rauf und geht auf die andere Seite des Hauses und schaut hoch zum kaputten Dach seht ihr ein goldenes Kreuz. Schießt darauf und es fällt runter und wenn ihr nun in das Haus rein guckt sehen da ein Zahnrad und irgend ein anderes Teil. Auch steht da irgendwas aber ich weiß nicht was XD

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Piggie10000 #77 Posted 10 September 2016 - 09:47 AM

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Das 2. Easter egg ist auf Hafenbucht. Fahrt zum Schiff links und guckt hinten auf das Schiff. Kleine Rakete :D

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SowjetSoldierWW2 #78 Posted 10 September 2016 - 10:39 AM

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Das (für mich) einzig Interessante ist der 2.!!! Sturmtiger! den hatte ich vorher noch nie gesehen :great:

                              

                                                                 GuP Der Film BT-42 Scene


TheMantikor #79 Posted 10 September 2016 - 12:06 PM

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View PostPiggie10000, on 10 September 2016 - 09:45 AM, said:

2 neue easter eggs! ^^

 

Bei "Schwarzes Gold" gibt es an einer Wand einen Knopf. Schießt ihr da Rauf und geht auf die andere Seite des Hauses und schaut hoch zum kaputten Dach seht ihr ein goldenes Kreuz. Schießt darauf und es fällt runter und wenn ihr nun in das Haus rein guckt sehen da ein Zahnrad und irgend ein anderes Teil. Auch steht da irgendwas aber ich weiß nicht was XD

 

Da steht "Red Team's Sorrow" (zu deutsch in etwa "Trauer des Roten Teams" oder "Sorge des Roten Teams", der Gegenstand davor sieht auf deinem Bild wie ein Geschütz mit roten Punkten drauf aus) und "Colonel Ring"

 

Choo, choo: All aboard the lemming train!

 

The russian bias vodka is stronk with this one.




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